
Mit 29 Speaker:innen und fünf Keynotes war das SAS München 2026 die bisher größte Ausgabe. Kim Nena Duggen, Simon Harrer, Ghizlane Aroussi und Krisztina Hirth sowie Henning Schwentner und Michael Plöd standen auf der Keynote-Bühne. Simon Harrers Keynote zu Agentic AI markierte den Auftakt eines Themas, das wenig später mit dem eigenen Track „AI & Software Architecture“ beim SAS Berlin 2026 fest im Programm verankert wurde. Gleich zwei parallele Bootcamps – KI-Architektur (Bernd Fondermann) und AI Engineering mit GenAI und MLOps (Alessandro Buttignon) – sowie Workshops zu Data Contracts (Simon Harrer, Arif Wider), Agentic Systems (Stefan Zörner, Alexander Kaserbacher) und Model Context Protocol (Rainer Stropek) rundeten das Programm ab.

Das SAS Berlin 2025 erreichte mit fünf Tagen die bis heute gültige Formatlänge. Keynotes hielten Eberhard Wolff, Ina Einemann, Henning Schwentner, Phillip Ghadir sowie Tsvetelina Plummer und Berrin Akvardar. Phillip Ghadir sprach über Digitale Souveränität in der Softwarearchitektur, Eberhard Wolff stellte die pointierte Frage, ob Architekt:innen durch KI bald überflüssig werden. Im Workshop-Programm: Data Contracts (Simon Harrer), Agentic Systems (Alexander Kaserbacher, Felix Kammerlander), Model Context Protocol (Ole Wendland), Spring Modulith und Domain-Driven Design (Martin Günther, Nicole Rauch) sowie ein KI-Architektur-Bootcamp mit Bernd Fondermann.

Das SAS München 2025 wuchs auf vier Veranstaltungstage – mit Keynotes von Lars Röwekamp, Michael Plöd (gleich zweimal: Auftakt-Keynote zu den Architektur-Trends 2025 und Kohäsion in Modellierung und Design) sowie Anja Kunkel. Erstmals lief ein zweitägiges KI-Architektur-Bootcamp mit Bernd Fondermann parallel zum Hauptprogramm. Weitere Schwerpunkte: Event Storming (Florian Fritzsche), Softwarearchäologie (Markus Harrer), Generative AI (Lars Röwekamp) und Event Design mit Domain-Driven Design (Annegret Junker, Ferdinand Ade).

Beim SAS Berlin 2024 sprachen Alberto Brandolini, Annegret Junker, Eberhard Wolff, Carola Lilienthal und Robert Glaser als Keynote-Speaker:innen. Annegret Junker hielt mit „Kann eine künstliche Intelligenz APIs entwerfen?“ die erste explizit KI-fokussierte Keynote des Summits. Im Workshop-Programm standen Themen wie Data Contracts (Jochen Christ), Hexagonal Architecture im Frontend (Marco Emrich, Sophia Cook), Generative AI (Lars Röwekamp) und Qualitätssicherung für KI-Systeme (Isabel Bär, Bastian Berghaus) – Künstliche Intelligenz etablierte sich hier sichtbar als eigenständiges Themenfeld.

Auf dem SAS München 2024 hielten Barry O’Reilly, Gernot Starke, Carola Lilienthal und Anja Kunkel die Keynotes. Barry O’Reilly stellte mit der Residuality Theory einen radikal neuen Denkansatz für Softwarearchitektur vor: Systeme als vernetzte Residuen statt als Komponenten zu verstehen. Das Workshop-Programm deckte von Domain-Driven Design (Annegret Junker) über Cloud-native Architecture (Lars Röwekamp) bis zu Wardley Mapping (Tom Asel) und Software Analytics (Markus Harrer) ein breites Themenspektrum ab – einen eigenen KI-Track gab es 2024 noch nicht, Künstliche Intelligenz kam lediglich in einem Workshop zu Prompt Engineering (Ralf D. Müller) vor.
Kuratierte Artikel, Deep Dives und Live-Experten. Geliefert, nicht gesucht.
Kuratierte Artikel, Deep Dives und Live-Experten. Geliefert, nicht gesucht.